Grüne Ärmel

Gestern Abend habe ich endlich (!) den zweiten Ärmel an der grünen Jacke zu Ende gestrickt. Diese Jacke muss fertig sein, damit ich mit dem Birkin Pullover anfangen kann.

In der vorletzten Reihe habe ich gemerkt, dass ich sechs Mal zu oft abgenommen habe. Ein Arm zwölf Maschen schmaler als der andere.

Sieht man nicht? Sieht man doch. Ich sehe das.

Cardigan Tussah Silk HäkelmonsterAlso habe ich alles bis zum Ellenbogen wieder aufgeribbelt und bin ins Bett gegangen. Fragt nicht nach meiner Laune. Licht aus um 21h30.

Heute morgen bin ich wach. Heute wird ein besserer Tag. Ich darf nur die Jacke (noch) nicht angucken …

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Gutes Fädchen, schlechtes Fädchen

Plötzlich war es da, dieses komische Stück mitten im Garn: dünner als der Rest irgendwie und merkwürdig fest. Ich hatte wenig Lust mein Ärmel-Gestrick zu unterbrechen, aber so bleiben konnte es dann doch nicht. Oder doch? War doch nur am Ärmel. Aber je länger ich drauf guckte, um so offensichtlicher wurde es.

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Zum Glück gibt es ja die Rudelstrick-Gruppe. Und von da kam auch einstimmig „Aufribbeln!“

fullsizeoutput_37d5Das habe ich gemacht. Wenn auch ungern.

Aber guckt mal dieses Fädchen. Was war denn das? Ich muss gar nicht daneben schreiben welches das gute und welches das merkwürdige ist, oder? Man meint doch, die wären vonzwei verschiedenen Knäuel.

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Wie dem auch sei, jetzt sieht alles wieder schön aus und ich hoffe, dabei bleibt es auch. Ärmel 2 ist fertig bis zum Ellenbogen, Ärmel 1 ist schon dran am Körper. Es geht voran!

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Und für alle, die die Vorgeschichte nicht gelesen haben: ich stricke mit Georgia von LangYarns (und PrymErgonomics) einen Kinderpullover aus dem Klompelompe-Buch.

Das „Vorher“-Bild habe ich bei Lampenlicht gemacht, nachdem es heute in Berlin nicht hell werden will. Nach dem Ribbeln und neustricken, habe ich dann offensichtlich den einzig lichten Moment erwischt. Das nehme ich jetzt mal als gutes Omen …