Enten-Socken

Draußen war heute wunderbarste Sonne, der Himmel war blau und auch wenn der Weihnachtsbaum noch im Wohnzimmer steht, passt er da irgendwie nicht mehr hin. Hätte ich heute morgen auf dem Weg ins Büro nicht einen Beitrag zu den 12 heiligen Nächten zwischen Heiligabend und den Heiligen Drei Königen im Radio gehört, würde ich wahrscheinlich schwören, Weihnachten ist Monate her …

Aber: ein bißchen Weihnachten hier und da kommt doch noch. Zumindest im Blog. Weil ich das, was ich im (und für) Dezember gestrickt habe, jetzt zeigen kann. Zum Beispiel die Rubberduck Socken für meine Schwester. Die sammelt nämlich Gummienten in allen Größen und Verkleidungen – klar, dass ich deshalb sofort reagiert habe, als Sophia die Anleitung entdeckt und gezeigt hat. Aber eben heimlich.

Die erste Socke habe ich am Bündchen angefangen (linkes Bild) … um ganz schnell festzustellen, dass das zu ziemlich mißmutigen Enten führte. Das auf dem Kopf stehende „v“ als Schnabel hat ihnen so überhaupt nicht gestanden, dass ich alles wieder aufgeribbelt und im Zweitversuch – wie im Muster angegeben – die Socken an der Spitze begonnen habe. Und? Viel besser! (rechtes Bild).

Rubberduck Socken HäkelmonsterWeiter gings also mit den freundlichen Enten und rechtzeitig zu Weihnachten waren die Socken fertig.

Mein erstes Paar mit zweifarbigem Muster und ich habe viel gelernt. Nicht nur, daß (1) eine falsche Masche alles verändern kann (siehe Schnabel), auch daß ich (2) für Mustersocken mehr Maschen anschlagen muss als normalerweise (60 statt 48), dass (3) gedehnte Enten komisch aussehen und dass es (4) Socken gibt für die man besser eine Maschenprobe machen sollte. Denn Ente ist Ente und nimmt wenig Rücksicht auf Fußlängen. Die Größe anpassen kann man deshalb nur über die Länge der (entenfreien) Spitze oder über die Zwischenräume zwischen den einzelnen Entenreihen. Und das berechnet man besser vorher …

Was ich sehr mag (und was in den Bildern nicht wirklich rüber kommt) ist das blaue Regia-Denim-Garn. Mit seinem Farbverlauf sieht es für mich aus die Wasser.

Was ich nicht so mag: Photos von Socken. Egal ob mit Fuß oder ohne – so richtig schön werden die nicht. Nur mit Holzfuß. Aber der ist für dieses Paar leider zu groß (deshalb sitzt die Ferse nicht da, wo sie sitzen soll).

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